Von Suhaia nach Silistra und Resümee der 7. Etappe

Noch nie habe ich für einen Blogbeitrag ein Titelbild gewählt, das so wenig repräsentativ ist. Allerdings fotografiere ich einfach nicht, wenn es regnet. Aber der Reihe nach. 09.10.2020 Der Wetterbericht hat sich nicht geirrt. Mürrisch mümmel ich auf der überdachten Veranda von Gabriele mein Frühstück rein und beobachte den Himmel, der eine endlose, tief hängende, undefinierbare und graue Maße ist, aus der es Schnürsenkel regnet. Gabriele bietet mir an, zu einem vergünstigten Preis noch eine Nacht zu bleiben. Bei dem Wetter verlockend - aber was soll ich in Suhaia? Mit meiner gebrochenen Speiche benötige ich zudem Hilfe und vor mir liegt das Wochenende. Großartige Unternehmungen bieten sich bei dem Wetter auch nicht an, zumal Suhaia jetzt nicht gerade der Nabel der Welt ist... Und regnet es da nicht gerade wenigstens ein bisschen weniger?!Ein paar Minuten später sitze ich auf dem Rad und natürlich regnet es nicht weniger. Und wie das…

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Von Vidin nach Suhaia: Weiter geht’s mit den Pannen

07.10.2020 Zwei sehr kilometerintensive Tage stehen mir bevor und entsprechend möchte ich früh los. Die Tage werden spürbar immer kürzer und wenn man bei Tageslicht fahren will, ist für richtig große Etappen bald gar nicht mehr genug Zeit übrig. Mein Tag beginnt mit einer netten Überraschung: Ich rolle das Rad aus meiner Unterkunft und stelle fest, dass ich wieder einen Platten habe. Natürlich am Hinterrad. Diesmal gelingt es mir nicht, das Loch zu finden und ich wechsle den Schlauch aus. Das geht zwar relativ problemlos, aber ich hab wertvolle Zeit verloren und muss mich jetzt sputen. Vidin verlasse ich in dichter Nebelsuppe. Ich nehme die neue „Friedensbrücke“ von Bulgarien nach Rumänien, sehe aufgrund des Nebels nicht viel und bin kurz darauf in Rumänien. Die nächsten 100 Kilometer verbringe ich heute relativ unspektakulär auf einer gut ausgebauten und nicht zu stark befahrenen Landstraße. Nicht der schönste Radweg, aber auch nicht der…

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