Von Varazdin nach Osijek und Resümee

20. bis 22.09.2020Heute gibt es nur einen relativ kurzen Beitrag den ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, was ich über die letzten drei Tage seit Varazdin schreiben soll. Ich habe im Zelt geschlafen. In der ersten der beiden Nächte habe ich einen gemähten Platz in den Dünen bei Durdevac gefunden, der sehr einladend aussah. Als ich am nächsten Morgen mein Zelt abgebaut habe, kam ein blauer Van den Feldweg hochgefahren und entließ 5 ziemlich verwegen aussehende Gestalten mit Gartenwerkzeug, die anfingen auf dem Gelände Unkraut zu jäten. Die ganze Aktion sah ein bisschen nach Abbau von Sozialstunden ab. Englisch oder Deutsch konnte da aber keiner, so weiß ich weder genau, was das eigentlich für ein Platz war, noch warum man mitten in den Dünen jäten muss. Verstanden habe ich, dass man von mir gerne Wodka gehabt hätte. Ich könnte mir vorstellen, dass der Platz vielleicht als Bogenschießanlage oder…

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Von Graz nach Varazdin: Zwei Tage, zwei Grenzen

Über meinen Aufenthalt in Graz kann ich gar nicht so viel erzählen. Den 17.09.2020 habe ich hauptsächlich dafür genutzt meine Wäsche zu waschen und mich als Fernsehverweigerer mal wieder auf den neuesten Stand in Sachen Hartz IV TV zu bringen. Als ich Frauentausch und Astro TV dann nicht mehr ertragen konnte und alle Bildungslücken geschlossen waren, bin ich doch noch etwas müde für eine kurze Runde in die Stadt geschlappt. Die Grazer Innenstadt ist fein herausgeputzt, aber der etwas weiter gefasste Stadtkern wirkt auf mich eher grau und dröge - ja geradezu ein bisschen heruntergekommen und ärmlich. Ein Graffito, das mir auffällt, scheint das ganz gut zusammen zu faßen: „Graz braucht mehr Farbe“. Der Titel „Graz - UNESCO City of Design“ wird zumindest bei einem kurzen Rundgang durch die Stadt nicht ganz klar. Daran ändert auch die futuristische Kunsthalle am Ufer der Mur nichts. So gehe ich denn relativ bald…

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