Von Passau nach Aschach, Deutschland liegt hinter mir

Wer meine letzten Blogeinträge verfolgt hat, der hat ja sicherlich mitbekommen, dass gestern in Passau mein Papa Heinrich zu mir gestoßen ist. Ich nehme das zum Anlass, und publiziere hier gleich einmal ein bisschen Widmannsche Fotokunst. Dieses herrliche Stilleben entstand heute beim Abendessen. Normalerweise werden solche Schnappschüsse von meinem Vater dann gerne weiterverarbeitet - zum Beispiel zu Eintrittskarten für einen Kabarett-Abend. Ein Fischskelett also, das man sich vielleicht merken sollte ;-) In Passau waren wir am gestrigen Nachmittag übrigens noch im Dackelmuseum. 4500 Exponate aus der weltgrößten Dackelsammlung gibt es da zu bestaunen - vom Dackelporzelan über das Maskotchen Waldi der olympischen Spiele in München, von kulturhistorischen Anektdoten über den Dackel bis zu popkulturellen. Ein Ort zum sich wundern und schmunzeln. Fährueberfahrt an der Schlögener Schlinge 06.09.2020Nach einem Frühstück in der Passauer Innenstadt haben wir uns heute auf den Weg Richtung Österreich gemacht. 70 Kilometer betrug die überschaubare Tagesetappe bis…

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Von Deggendorf nach Passau und kurzes Resümee

Ein perfekter Radeltag liegt hinter mir. Sonnig, aber nicht zu heiß und die etwas mehr als 60 km habe ich fast auf der linken Arschbacke abgesessen. Zwischendrin lockte dann auch die Donau einmal mit einem kurzen Bad. Nach den eher durchwachsenen ersten Tagen war das wirklich ein schöner Abschluss meiner ersten Etappe. Besonders gut hat mir heute der kurze Abstecher zur am Weg liegenden Burg Hilgartsberg gefallen. Die Ruine bietet nach einem schweißtreibenden, kurzen Anstieg einen herrlichen Blick. Ein Anstieg übrigens, auf dem mich mal wieder zwei Rentner mit ihren E-Bikes geärgert haben, die im Affenzahn an mir vorbei gezogen sind. Die beiden sind mir im Laufe des Tages dann noch öfters begegnet, aber schlussendlich war ich ohne Elektrik dann doch schneller in Passau. Ich denke meine Badepause hat nicht so lange gedauert, wie deren Kaffeepause ;-) Burgruine Hilgartsberg Der erste Abschnitt meiner Reise liegt nun hinter mir. 339 Kilometer…

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Ein holpriger Einstieg: Von Ingolstadt nach Deggendorf

02.09.2020Zwei weitere, ziemlich holprige Fahrtage liegen hinter mir. Höhen und Tiefen. Aber der Reihe nach:Am 02.09.2020 habe ich am Morgen meine sieben Sachen in Ingolstadt zusammen gepackt. Das Wetter hatte ein Einsehen und ich konnte Zelt und Regenkleidung fast noch trocknen, während ich mir ein Frühstück am Campingplatz schmecken liess. Der Azur Campingplatz am Auwaldsee bekommt übrigens keine Empfehlung von mir für campende Radfahrer. Die Sanitäranlagen waren in Ordnung und die Lage am kleinen See vor den Toren Ingolstadts ist ganz hübsch, aber es gibt keinerlei Möglichkeit, sich mal an einen Tisch zu setzen oder sich wo unterzustellen. Bei Regenwetter mit einem kleinen Zelt echt ein doofer Platz und eine überdachte Bank/ ein Tisch sollten doch eigentlich auf einem Campingplatz Standard sein?! Vielleicht ist das aber bekannt, denn ich war dort mit meinem Zelt auch alleine. Vom Platz aus ging es mit dem Rad direkt auf den Donauradweg Richtung Weltenburg,…

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Los geht‘s! Von Egling nach Ingolstadt

Man kann sich für den Start einer Reise keinen schöneren Tag vorstellen als den heutigen Dienstag. Der Himmel ist grau, es regnet Schnürsenkel und der Geruch nach Herbst in der Luft (am 1. September!) macht richtig Mut. So geht es denn auch mit gemischten Gefühlen los. Wobei ehrlich gesagt: Gemischte Gefühle hab ich ohnehin schon die ganze Zeit. Und kaum in Bewegung kommt dann doch endlich auch die Freude. Aufs unterwegs sein, auf spannende Erlebnisse, tolle Begegnungen... Der Regen kann mich mal. Mein Papa schießt noch ein Foto auf der Paar-Brücke vor unserem Haus und dann geht es los Um 10:15 nach einem ordentlichen Frühstück geht es in Egling los. Schwerbepackt ist das Rad, denn das Budget ist diesmal ziemlich schmal. Ich werde so manche Nacht in einem Zelt verbringen, dessen Ausmaße mehr einem Schlaf-Sarg gleichen. Nach nur 18 Kilometern gibt es dann gleich die ersten Pause bei meiner Mama…

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Wie alles begann: Paar, Donau, Schwarzes Meer

Ich komme aus dem kleinen Ort Egling an der Paar in Oberbayern. Jene Paar - ein kleiner Zufluss der Donau - ist der Beginn dieser Geschichte. Als Kinder hatten meine Geschwister und ich ein Floß, mit dem wir im Sommer bei schönem Wetter auf dem Flüsschen unterwegs waren. Die Fahrt begann bei der Brücke neben unserem Haus und endete regelmäßig auf der Höhe des Spielplatzes. Zurück ging es dann gegen die Strömung - ziehenderweise. Auch für Luftmatratzenfahrten und ähnliche Wasseraktivitäten war das kleine Flüsschen ein immerkaltes Sommerparadies direkt neben unserem Haus. Letzte Vorbereitungen vor dem Stapellauf mit meinem Onkel und Namensvetter Bernhard Bei Ingolstadt fließt die Paar in die Donau. Die Donau wiederum mündet nach 2.850 Kilometern in Rumänien ins Schwarze Meer. Auf dem Weg dorthin durchfließt bzw. berührt sie zehn Länder (Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine). Ich glaube nicht, dass ich mit…

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